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Sächsische Lehrerinnen und Lehrer leben gesundheitsbewusst und sind wenig krank

05.06.2008

Sachsens Lehrerinnen und Lehrer sind im Allgemeinen weniger krank als der Durchschnitt der erwerbsfähigen AOK-Versicherten Sachsens.
Sie leben gesundheitsbewusster als eine Bevölkerungsstichprobe.


Unter anderem geht dies aus dem „Gesundheitsbericht für Lehrerinnen und Lehrer der Sächsischen Bildungsagentur“ hervor. Das Institut und die Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin sowie das Zentrum für Arbeit und Gesundheit Sachsen haben unter Federführung von Herrn Univ.-Prof. Dr. med. Klaus Scheuch, dem  Leiter des Zentrums für Arbeit und Gesundheit Sachsen, mit diesem Bericht bundesweit erstmals eine derart umfassende Beschreibung der Gesundheit und der Arbeitsfähigkeit von Lehrkräften vorgelegt.


Der Bericht basiert auf den Ergebnissen der vom Bund geförderten Forschungsprojekte „LANGE LEHREN“ und „Prävention in der Interaktion von Schülern und Lehrkräften“ sowie der Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen arbeitsmedizinischen Betreuung der Lehrkräfte. Bei den im Rahmen dieser Untersuchung befragten Personen handelte es sich um Lehrkräfte aus Oberschulen und Gymnasien des Geschäftsbereiches der SBA, Regionalstelle Chemnitz. Einige der im Bericht enthaltenen Informationen zu krankheitsbedingten Arbeitsausfällen, Gesundheitsverhalten, diagnostizierten Erkrankungen, Beschwerden und Burnout in Kurzform:


> Bei Lehrkräften positiv gegenüber entsprechender Vergleichsgruppen:
- Anzahl der Arbeitsunfälle niedriger
- Lehrerinnen und Lehrer sind im Allgemeinen seltener krank
- Lehrkräfte sind sportlich aktiver
- günstigeres Gesundheitsverhalten in Bezug auf das Rauchen
- risikoärmerer Alkoholkonsum
- geringeres Risiko bzgl. Risikofaktor Übergewicht
- günstigeres Risikoprofil bzgl. Cholesterin-Konzentration


> Bei Lehrkräften negativ gegenüber entsprechender Vergleichsgruppen:
- häufiger Diagnose Bluthochdruck¬
- häufiger Atemwegserkrankungen
- häufiger psychische Erkrankungen

> Burnout keine typische Lehrerkrankheit


Ein reales, wissenschaftlich begründetes Bild zur Gesundheitssituation der Berufsgruppe der Lehrerinnen und Lehrer ermöglicht  die Ableitung von gezielten Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. Dieser Aufgabe wird sich die Sächsische Bildungsagentur stellen.


Der Gesundheitsbericht wird der Öffentlichkeit am  11. Juni 2008 um 11:30 Uhr in der Sächsischen Bildungsagentur, Annaberger Straße 119, 09120 Chemnitz, Raum 217 durch Herrn Univ.-Prof. Dr. med. Klaus Scheuch, Leiter des Zentrums für Arbeit und Gesundheit Sachsen, in Anwesenheit von Frau Brunhild Kurth, Direktorin der SBA, vorgestellt.


Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Anmeldung und Rückfragen an: Lutz Steinert, Pressesprecher: +49 (0) 371 5366 – 103, Lutz.Steinert@sba.smk.sachsen.de
Für Rückfragen steht außerdem zur Verfügung: Univ.-Prof. Dr. med. Klaus Scheuch, Leiter des Zentrums für Arbeit und Gesundheit Sachsen:  +49 (0) 351 3177 – 441                                                                                       

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